SCHOTTLAND AS ITS BEST

Nach 14 Tagen im wunderschönen Schottland sind wir wieder zu Hause gelandet. Das ist grundsätzlich auch ganz schön zu Hause, aber die Landschaft, die Menschen und das hervorragende Wetter in Schottland haben uns den Abschied verdammt schwer gemacht.

 

Die ersten Tage haben wir zum Einstieg mit einer umfangreichen Tour durch Edinburgh begonnen. Neben dem Castle, welches selbstverständlich ein Muss ist, haben wir sehr viele Eindrücke auf Edinburghs Strassen und auch dem verborgenen Untergrund von Edinburgh gesammelt.

 

Überall traf man auf wirklich schon beängstigend gutgelaunte Menschen. Wir haben uns die Frage gestellt, ob die immer so sind, oder ob es am superschönen Wetter liegt. Allerdings sollten wir in den nachfolgenden Tagen erfahren, dass die Menschen auf die wir in Schottland gestossen sind, ausnahmslos sehr kommunikativ, überaus freundlich und hilfsbereit sind. Daher kann es nicht nur am guten Wetter gelegen haben. 

 

Von Edinburgh ging es dann weiter durch's Glencoe (leider nur Ministipvisite) vorbei am Glenfinnan Viadukt (Harry Potter lässt grüßen) über Mallaig auf die Isle of Skye.

 

Hier haben wir 3 weitere wundervolle und atemberaubende Tage erleben dürfen. Unsere Vermieter (Shulista WIGWAMHOLIDAYS - Adam und Sally sowie Jon und Lorraine vom Shulista Croft House) waren einfach wunderbar. Nicht nur, dass sie uns sehr gute Ausflugstipps gegeben haben, sondern auch der Kuchen von Lorraine im Cafe SINGLE TRACK waren ein Traum.

Wir sind zum Rubha Hunish gewandert, haben den Qúiraing erwandert und viele kleine beindruckende Landschaftsteile besucht. Leider viel zu wenig, bei dem was die Isle of Skye so alles zu bieten hat.

 

Nachdem wir uns schweren Herzens von der Isle of Skye verabschiedet haben sind wir weiter nach Inverness zur EASTER DALZIEL FARM bei Neill und Marcie gefahren. Auch zwei ganz liebevolle Vermieter. Landwirte von Beruf und daher war es auch nicht verwunderlich, dass sowohl ca. 450 Schafe (150 Schafe + 300 Lämmer) auf der Wiese neben ca. 20 Hochlandrindern friedlich grasen konnten.

 

Von dort haben wir einige Touren Richtung Osten (Fort George, Lossiemouth, Duffus Castle, Spiney Palace, Tomatin, Nairn) unternommen. Die springenden Lachse auf ihrem Weg zu den Laichplätzen am Rogie Fall waren auch einer der Höhepunkte ebenso wie im Norden das Dunrobin Castle mit der Falknerei. Unser größtes Erlebnis waren aber mal wieder die Delphine in der Moray Firth Bucht beim Channory Point. Man kann das Gefühl gar nicht beschreiben, welches man empfindet, wenn man diese Tiere keine 50 Meter von einem entfernt in die Luft springen und spielen sieht, ohne, dass jemand sie füttert oder dazu anleitet. Das macht einfach wahnsinnig viel Spaß.

 

Rundherum war es ein Erlebnisreicher Urlaub und er hat uns sehr viel Spaß und Erlebnisse bereitet. 

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Fix und Fertig - aber Gluecklich !

... komme ich um ca. 1 Uhr in Halle, Belgien an. Nun werden sich einige fragen, was ich um Gottes Willen in Halle, Belgien will. Dazu aber später.

 

Ich war am Freitagabend (28.04.2017) bei einem super aufschlussreichen, witzigen und auch lehrreichen Vortrag von Patrick Ludolph in Moers, wo er im Rahmen seiner Vortragsreise seine Sichtweise der Fotografie von Menschen und seine Kuba Reise vorgestellt hat. Dafür kann ich nur sagen, VIELEN, VIELEN DANK an Patrick und auch an die Fotogruppe in Moers! Es war ein toller sehr kurzweiliger Abend. 

Da dieses Wochenende das einzige lange noch freie Wochenende in diesem Jahr für mich war, habe ich beschlossen auch gleich die Chance zu nutzen und nach dem Vortrag weiter nach Halle, Belgien zu fahren.

 

Die Fahrt geht problemlos voran und nach knapp weiteren 2,5 Stunden Fahrt komme ich an meinem geplanten Haltepunkt an. Leider kommt man dort aber nicht auf den Parkplatz (P1) , so dass ich kurzfristig etwas in action gerate um einen geeigneten Parkplatz zu finden. 

 

Ich schaue noch mal auf mein Handy und dem dort hinterlegten Wanderwegeplan mit den Parkplätzen und beschliesse den nächst gelegenen Parkplatz (P7) aufzusuchen. Natürlich fahre ich erstmal zu weit und muss noch mal drehen. Dann bemühe ich mein Navi im Handy und es führt mich ohne Probleme zum P7.

Ziemlich Müde und kaputt vom ganzen Tag packe ich nur noch schnell meine Schlafklamotten aus krieche in den Schlafsack und versuche einzuschlafen. Da der Tag doch recht aufregend war muss mein Adrenalin erst mal zur Ruhe kommen und so wird es ca. 2 Uhr bis ich wirklich schlafen kann.

Der Wecker war für 5:15 Uhr gestellt. Schließlich wollte ich ja pünktlich zur Blauen Stunde zu den Bluebells.

Als dann um 5:15 Uhr der Wecker ging war ich gerade so richtig tief eingeschlafen. Nichts desto trotz krieche aus dem Schlafsack und nach 30 Minuten geht es fertig gepackt in den Hallerbos.

 

Als erstes höre ich ein seltsames Geräusch und frage mich, was das wohl sein kann. Es klang wie eine Mischung aus Hund und ich weis nicht was. Irgendwie krächzend komisch und heiser. Na ja. Was Solls.

Als ich mein Stativ das erste mal aufbaue und die Kamera ausrichte bewegt sich weiter hinten etwas und dieses seltsame Geräusch scheint näher zu kommen.

Erst da erkenne ich, dass es sich um ein Reh handelt. Leider war es noch viel zu düster um das Reh irgendwie auf den Sensor zu bringen.

So fing der Tag schon mal gut an. Ich machte mich weiter ans fotografieren und so ging dann langsam die Sonne auf. Leider war ich zum Sonnenaufgang auf der falschen Waldseite, so dass ich diesen nicht direkt mitbekommen habe (das passiert halt, wenn man zu kurzfristig plant ... oder der Parkplatz geschlossen ist...).

Nichts desto trotz habe ich weiter fotografiert und diesen herrlich lila-blau farbenen Anblick der Bluebells im Wald mehr als genossen. 

Je älter der Morgen wurde, desto häufiger kamen mir auch Menschen mit Fotoapparaten und Stativen entgegen. Aber auch Reiter und Jogger mischten sich vermehrt unter die Waldbesucher.

Es wird aber nicht übermäßig voll, so dass es wirklich noch sehr viel Spaß macht, hier zu stehen und Fotos zu schiessen. Während einer etwas länger dauernden Session an einer Stelle spricht mich dann noch eine belgische Fotografin an. Leider kann ich ihr belgisch nicht verstehen, aber es hörte sich nach irgendeine Art Wettbewerb an, den sie mir näher bringen wollte.  Ich machte ihr freundlich klar, dass ich nur englisch spreche und dann hat sie auf Englisch geantwortet, dass es kein Problem wäre und die Anfrage sich erledigt hätte.

 

Nach knapp 8,5 Kilometern mit unendlich vielen Fotostops und weiteren 5,5 Stunden komme ich wieder am Auto an. Müde aber glücklich mache ich mich so gegen 12 Uhr wieder auf den Heimweg. Spät am Nachmittag komme ich Fix und Fertig aber Glücklich wieder zu Hause an. Es war ganz schön heftig in den letzten 24 Stunden hat sich aber alle mal für mich gelohnt.

 

Hallerbos ist wirklich ein schönes Fleckchen unserer Erde und ich hoffe es bleibt uns noch lange erhalten. Leider scheint es häufig Menschen zu geben, die sich nicht an Regeln halten und dadurch dort die Blüten zerstören, weil sie nicht auf den Wegen bleiben. Das ist schade!

 

Wer sich die Fotos anschauen möchte ....  Hallerbos

 

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